Schlüsselreferenzen

Berlin Hauptbahnhof

Für den Bau der Ost-West Verbindung am Berliner Hauptbahnhof baute die Porr das System Slab Track Austria auf 25 Brückentragwerken, inklusive 4 Weichen, 6 Schienenauszugsvorrichtungen und 50 Fahrbahnübergangskonstruktionen in Fester Fahrbahn bzw. als Stahlsonderkonstruktionen. Die Bauzeit begann im Jahr 2001 und endete im Jahr 2002.
 
Darüber hinaus wurde Slab Track Austria auf der Nord-Süd-Verbindung am Berliner Hauptbahnhof, in den Jahren 2002 bis 2006 eingebaut. Auf 9 Kilometern wurde das System in einem neuen Tunnel eingebaut.

Luftaufnahme Ost-West
Bahnhof Station
Berlin BHF

Modernisierung Tauerntunnel

Die Anpassungsfähigkeit der Slab Track Austria an Situationen, in Platzverhältnisse von entscheidender Bedeutung sind, war vorteilhaft für die Modernisierung des Tauerntunnels im Jahr 1992. Hier wurden rund 10 Kilometer Slab Track Austria in einem Tunnel verlegt. Es war möglich, die Tunneldurchlasshöhe ohne zusätzliche Tunnelaufweitung zu erhöhen, um das begrenzte Tunnelprofil zu erweitern. Der Bau ist unter parallelem eingleisigen Bahnbetrieb erfolgt.

Modernisierung Arlberg Tunnel

Während der Arlbergtunnel-Modernisierung  2007-2009 wurden 20,8 Kilometer von Slab Track Austria mit 3,5 Metern zwischen den Gleisachsen, in einem zweigleisigen alten Tunnel gebaut. Die Tunneldurchlasshöhe wurde verbreitert und ein Wasserablauf installiert. Durch den Einbau von Befahrbarkeitsplatten wurde Einsatzfahrzeugen die Einfahrt in den Tunnel ermöglicht.

 

Arlberg Tunnelnachrüstung Prospekt

Lainzer Tunnel Endausbau

Wien, Österreich
 
Der Lainzer Tunnel stellt die Verbindung zwischen West-, Süd- und Donauländebahn her und ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der letzten Jahre.
Kernstück des Projektes ist die Feste Fahrbahn System ÖBB-PORR.

Fertiges Gleis
Verlegung der Gleistragplatte

Unterinntal Los A1 – Feste Fahrbahn

Tirol, Österreich
 
Der Teilabschnitt Kundl / Radfeld – Baumkirchen der Eisenbahnachse München – Verona weist eine Länge von ca. 40 km (7 km freie Strecke, ca. 33 km Tunnel, Galerien, Wannen, Unterflurstrecken) auf. Die gesamte Strecke ist für Hochgeschwindigkeit mit einer maximalen Entwurfsgeschwindigkeit von 250 km/h ausgelegt. Die Gleisanlagen werden als Feste Fahrbahn ausgeführt, dabei werden die Schienen direkt auf die Slab Track Austria verschraubt.

Wienerwaldtunnel

Niederösterreich/Wien
 
Die zweigleisige Neubaustrecke Wien – St. Pölten schließt im Osten an die Verbindungsstrecke zwischen West-, Süd- und Donauländebahn (Projekt „Lainzer Tunnel“) an und wird im Westen durch den Knoten Wagram mit der bestehenden Westbahn verknüpft. Die Gesamtlänge der Neubaustrecke beträgt ~44 km.
Ca. 11,6 km des Abschnittes entfallen auf den Wienerwaldtunnel. Dieser verläuft von Hadersdorf-Weidlingau im Osten bis nach Chorherrn im Westen, wobei der Hauptanteil in Form zweier eingleisiger Tunnelröhren ausgeführt wird. Diese sind mit einer Festen Fahrbahn und bereichsweise mit Masse-Feder-Systemen ausgerüstet. Aufgrund des Tunnelsicherheitskonzepts wird der gesamte Oberbau befahrbar für Einsatzfahrzeuge ausgeführt.